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FedCon XI in Bonn 2003

Wieder mal war es soweit: Die 11. FedCon stand in diesem Jahr auf dem Programm. Vom 2.5-4.5.03 trafen sich die Sience Fiction und Fantasy Fans im Bonner Maritim Hotel.
Natürlich war auch der Star Trek Fan Club Goslar vertreten. Sonja und ich machten uns auf den, inszwischen wohlbekannten, Weg. Da wir dieses Mal kein Zimmer im Maritim bekommen hatten, wohnten wir im Tagungshotel des Gustav Stresemann Instituts. Nur 5 Minuten zu Fuss vom Maritim entfernt und auch vom Preis her in Ordnung. Aber...nächstes Jahr sind wir wieder im Luxushotel, grins.
So gegen ein Uhr gingen wir hinüber, um unsere Conausweise zu holen und stellten gleich fest, dass der Andrang bei weitem nicht so gross war, wie in den letzten Jahren, wo auch um diese Zeit noch ziemliche Hektik herrschte. Nachdem wir uns die Tickets fürs nächste Jahr gesichert hatten, stürzten wir uns ins Geschehen und besuchten zunächst einmal den gut sortierten Händlerraum.
Während Sonja sich dann auf die X-Box mit dem Matrix Spiel stürzte, stattete ich dem Tisch des Star Trek Forums einen Besuch ab, um Uschi und Martina "hallo" zu sagen. Dann guckte ich schon mal vorsichtig zu der langen Schlange der Autogrammjäger im Obergeschoss und entschied, mich noch nicht anzustellen, sondern erst mal zwei Leute aus dem Star Trek Voyager Center (eine Star Trek Community im Internet, www.voyagercenter.de) zu treffen.
Dann sah ich mir erst mal Leni Parker (Da'an aus Mission Erde) an. Sie erzählte einiges von den Dreharbeiten und von der Maske, die doch immerhin 3 Stunden Arbeit beanspruchte.
Nachdem ich mir die ersten Autogramme geholt und festgestellt hatte, dass sie nicht günstiger geworden waren (Gil Gerard, "Buck Rogers" nahm 20 Euro nur für die Unterschrift auf einem mitgebrachten Foto), taf ich mich mit meiner Brieffreundin Stefanie.

 

Um 19 Uhr begann die,recht ungewöhnliche, Opening Ceremony. Denn anstelle von Marc B. Lee, stand ein "DJ" auf der Bühne und forderte uns auf, jedesmal, wenn Lee "Fedcon" sagt, sollten wir ein langezogenens "UUUUUH" anstimmen. Das Gelächter nahm kein Ende, als dann auf der Leinwand ein paar ganz besondere Kinoplakte zu sehen waren, die alle das Konterfei von Marc Lee zeigten("The lost Convention", im Design von Jurassic Park, z.B.) war gut gemacht und wirklich komisch. Dann wurden wir darauf getrimmt, dass wir nach der Ansage "Our host tonight is..."so laut wir können Marc B. Lee schreien sollten, und zwar die linke Hälfte Marc" die rechte Hälfte "B" und alle zusammen "Lee.
Das klappte auch ganz gut und Marc Lee erschrak ziemlich, aufgrund des Lärms. Noch mehr aus der Fassung brachte ihn aber das ständige UUUUH, bei dem Wort FedCon. Aber das war noch nicht das letzte, was den Convention erprobten Moderator erwartete.
Doch zunächst einmal ging die Opening Ceremony den gewohnten Gang. Leider hatten sowohl Terry Farell als auch Connor Trineer abgesagt, aber die Gästeliste litt nicht darunter.
Nacheinander wurden auf die Bühne gerufen:
Gil Gerard (Buck Rogers), Tracey Scoggins (Captain E. Lochley/B5) Jason Carter (Marcus Cole/B5),Vaughn Armstrong (Admiral Forrest/Enterprise), Leni Parker (Da'an/Mission Erde), Robert Leeshock ( Mission Erde), Ray Parks (Darth Maul/Star Wars), Anthony Stewart Head (Buffy), Cirroc Lofton (Jake Cisko/DS9) Marina Sirtis(Deanna Troi/TNG), Nana Visitor(Kira Nerys/DS9), Ethan Phillips (Neelix/Voyager), Linda Park (Hoshi Sato/Enterprise) und John Billingsley(Dr. Phlox/Enterprise). komplettiert wurde die Gästliste mit Richard Arnold und Gene Roddenberry jr., sowie Denise Crosby (Taha Yar/TNG).
Als John Billingsley, auf den ich zeimlich gespannt war, auf die Bühne gerufen wurde, kam er mit seiner Frau an der einen Hand und einem Bier in der andeen, auf die Bühne, genoss sichtlich den Applaus und meinte dann, er habe die beiden wichtigsten Dinge bei sich:"Meine Frau und ein Bier" Danach drückte er seiner Frau Bonnie das Bierglas in die Hand und stürmte auf den völlig unvorbereiteten Marc Lee zu, umarmte ihn und knutschte ihn mitten auf den Mund. Während das Publikum vor Lachen fast aus den Stühlen fiel, brauchte Lee einige Zeit, um sich von dem Schrecken zu erholen.
Das erste Panel gestalteten dann Linda Park und John Billingsley, der die Fans immer wieder zu Lachsalven hinriss. Linda versteigerte ihre dicke Jacke, die sie bei den Dreharbeiten im Winter getragen hatte. Mit dem eingestickten Enterprise Emblem sah das Teil richtig gut aus. Linda versprach, dass John und sie ihre Unterschriften darauf setzen würden und die Auktion zugunsten einer Theatercompany, die von Linda Park unterstützt wird, begann. Ziemlich schnell standen die Gebote bei 500 €, um die Leute noch mehr heraus zu fordern, setzte Linda noch einen drauf. Der- oder diejenige, die die Jacke ersteigern würde,
könnte mit ihr und John essen gehen, wenn sie mal nach Los Angeles käme und würde von den beiden persönlich durch die Paramount Studios geführt. Das Gebot war bei 550€ als Linda Park dann sagte, dass Billingley sein Shirt ausziehen würde, wenn jemand 600€ böte. Billingsley zierte sich ein wenig, da fing seine Frau an mit zu bieten, was ihn dazu veranlasste immer wieder "Shut up, Bonnie" zu sagen, es war ein ziemliches Durcheinander. Aber schliesslich bot doch jemand 600€, Billingsley riss sich das Shirt vom Oberkörper und hüpfte über die Bühne.
Danach war ein Bierchen in der Bar angesagt und schliesslich gingen Sonja, Ralf, Frank und ich zum Chinesen essen.
Der Samstag war, wie immer mit Programm voll gepackt. Nachdem ich dann alle Unterschriften zusammen hatte, jedenfalls die aus der inoffiziellen Autogrammsitzung, ich endlich Carsten Meier getroffen hatte, gingen Sonja und ich ins Panel von Ray Parks. Eigentlich wollte ich nur mal kurz hineinsehen, da ich nicht so ein Darth Maul Fan war, Betonung liegt auf war. D.h. Darth Maul ist immer noch nicht so mein Fall, aber Ras Parks schon. Der war so gut drauf, siehe Sonjas detailierten Bericht, dass er mich völlig vom Hocker riss. Dazu kam, dass der Star Wars Fan Club anwesend war und den Schauspieler immer wieder zum Lichtschwertkampf herausforderte. Um mir die Zeit bis zur offiziellen Autogrammstunde zu vertreiben, ging ich noch mal ins Obergeschoss und verpasste prompt die Autogrammstunde, machte aber nichts, Sonntag war ja auch noch eine.
Am Nachmittag stand dann für mich ein Treffen mit den Mitgliedern des Recovery-Clubs auf dem Programm. Birgit Keil und ich hatten zwar den Kontakt per Email aufrecht erhalten, aber wir hatten uns seit der letzten FedCon auch nicht mehr gesehen. Wir quasselten ein bisschen und dann ging ich erst mal ins Hotel um eine Pause ein zu legen, damit ich fit für die Party war, grins.
Von Anthony Stewart Head habe ich nur den Schluss seines Panels erlebt und stellte fest, dass er gut singen kann. Das gleiche konnte man auch von Vaughn Armstrong sagen, der sein Banjo mit auf die Bühne brachte. Armstrong hat schon sehr viele Rollen bei Star Trek gespielt, so bei TNG, DS9 und Voyager. auch bei Babylon 5 hatte er eine Gastrolle. Er bezeichnete sich selbst als Workaholic und erzählte dass er durch seine Eltern zur Schauspielerei kam. Er wuchs in einer amerkikanischen Kleinstadt auf, in der die Kriminalitätsrate sehr hoch war, so sässe beispielsweise fast die ganze Nachbarsfamilie seiner Eltern im Gefängnis. Damit er nicht auf die schiefe Bahn geriet, überredeten ihn seine Eltern, nach der Schule etwas Sinnvolles zu tun und so schloss er sich einer Theaterarbeitsgruppe im College an. Da stellte er fest, das die Schauspilerei eine feine Sache wäre, denn er bekam dort den ersten Zungenkuss seines Lebens. Und Geld verdienen konnte man damit auch noch, also stand für ihn fest, dass er Schauspieler werden wollte. er sprach sehr begeistert über seine Arbeit bei Enterprise und kündigte an, dass er sowohl in der zweiten und noch mehr in der dritten Staffel der Serie öfter auftauchen würde. Darauf angesprochen, ob es mit dem Charakternamen "Admiral Forrest" etwas Besonderes auf sich habe, meinte Armstrong, dass in der Pilotfolge von Enterprise drei Admiräle dabei gewesen wären, die die Namen, Williams, Leonard und Forrest tragen. die drei Namen seien eine Hommage an William Shatner, Leonard Nimoy und DeForrest Kelley.
Die Party, die gegen 22 Uhr startete, war ziemlich laut und lustig, auch das wird jedes Jahr in Bonn besser. Der gross angekündigte Stargast direkt aus USA entpuppte sich dann doch als Gerhard Raible im Elvis-Look. Naja, das ist Geschmackssache, will ich mal so sagen. Nachdem Sonja und ich beide fusskrank waren, bei Sonja lags an der Verletzung, bei mir am Tanzen ;-), gingen wir so gegen 3 Uhr morgens ins Hotel.
Der Sonntag begann mit Müdigkeitserscheinungen und dem obligatorischen Kofferpacken. Dann ging ich in die offizielle Autogrammstunde, die erfreulich rasch über die Bühne ging und sah mir gemeinsam mit Sonja noch mal Ray Parks an.
Danach besuchten wir die Art Show Räume im Obergeschoss, wo wir die tollen Lichtschwerter bewunderten, die ein Mitglied des Star Wars Fan Clubs selber baut. Wir liessen uns die Gelegenheit nicht nehmen, einen Lichtschwertkampf zu simulieren und uns dabei fotografieren zu lassen.
Wir wurden Zeuge des Interwiews, das Denise Crosby mit den Mitgliedern des Trekdinners Bremen führte, sie drehte einen Teil zu Trekkies II auf der Fedcon, und freuten uns, das wir uns nicht dafür gemeldet hatten.
Dann sah ich mir die letzten Panels an. Ethan Phillips, der offensichtlich am Sonntag nicht ganz so gut wie sonst drauf war. Nana Visitor, die immer wieder grosse Klasse ist, auch wenn sie, für mich jedenfalls, nicht allzuviel Neues zu berichten hatte, ausser der Tatsache, dass sie drei Wochen zuvor wieder geheiratet hatte. Dann standen noch einmal John Billingsley und Linda Park auf der Bühne, was wieder ziemlich zum Lachen reizte, da Bonnie Nillingsley sich irgendwann ans Mikro stellte und ihren Mann etwas fragte, der dann ins Publikum ging und seine Frau auf die Bühne stellte. Es endete damit, dass Marc Lee auf die Bühne kam und seinerseits, Rache ist süss, Bonnie Billingley küsste, warauf ihn John über die Bühne und bis ins Publikum verfolgte.
Die Closing Ceremony brachte dann wieder alle noch einmal gemeinsam auf die Bühne. Auch Gene Rodeenberry jr., der ein Fanvideo oder besser, eine Hommage an das Lebenswerk seines Vaters dreht, sagte, unterstützt von Richard Arnold und einer tränenüberströmten Marina Sirtis, ein paar Worte. Nach dem üblichen Applaus, der die Schauspieler dreimal zurück auf die Bühne holte, war die 11. FedCon vorüber.
Ich weiss nicht, ob es mir nur so vorkam, oder ob es tatsächlich so war, dass die FedCon nicht so viele Besucher wie in den letzten Jahren hatte, aber es herrschte weit weniger Gedrängel als ich es gewohnt war.
Es war eine schöne Convention mit interessanten Gästen, wie immer waren die am interessantesten, die man nicht so auf dem Plan hatte, z.B. Ray Parks und Vaughn Armstrong.
Leider habe ich wieder nicht alles gesehen, was ich sehen wollte, Cirroc Lofton beispielsweise habe ich beide Male verpasst. aber dafür habe ich eine Menge neuer Kontakte geknüpft, viele, liebe Leute wieder gesehen und eine Menge Spass gehabt.

by Doro


FedCon-Splitter:
Es geschah auf der FedCon 11 dass....
...Doro sich ausnahmsweise nicht blamierte, das kam später:-)
...sich Robert Leeshock bei der Opening für sein Benehmen vor zwei
    Jahren entschuldigte.
...Jason Carter bei der Opening sein Bier auf der Bühne verschüttete.
...ein täuschend echter Obi Wan Kenobi (Episode II) herumlief.
...dieser Doro so angrinste, dass sie fast die Treppe herunter fiel.
...zum 1. Mal Speisekarten von Bringediensten offiziell herumlagen.
...Sonja wie wild fotografierte.
...es kein Rigo bei der Party gab:-(
...es doch Rigo gab, aber man erst zur Tankstelle musste :-(
...dass Sonja ganz gespannt auf den Star des Abends wartete.
...es dann doch wieder G. Raible und nicht Bon Jovi war
...Sonja und Doro vor der Heimfahrt Jason Carter bei der Tanke
    trafen, als er sich Tabak holte, und verknittert, wie immer, aussah.

by Doro

  Druckansicht | Impressum | Disclaimer | Letzte Änderung: 19.06.2003